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Gemeinschaftspraxis Uetendorf

Dr. med. Matthias Tapis - Dr. med. Mirjam Rolli

Wie sieht es mit Spätschäden aus?

Weil Impfungen im Gegensatz zu Medikamenten nur ein oder zweimal verwendet werden und eben nicht täglich eingenommen werden, ist das Auftreten von echten Spätschäden kaum wahrscheinlich. Das bestätigen sämtliche bisher angewendeten Impfstoffe: bei keinem konnte auch nach Jahrzenten Spätschäden gefundenb werden.

Nebst diesen Erfahrung mit bisherigen Impfungen ist auch die Kenntnis des Wirkmechanismus der Covid-Impfung wichtig sowie ganz besonders die inzwischen 15 monatige Beobachtungszeit bei über 6 Milliarden Impfdosen.

Wenn man sich Fragen zu Nebenwirkungungen allgemein und zu Spätschäden im Speziellen stellt, muss man diese natürlich mit dem Nutzen einer Impfung vergleichen. Mit der Covid-Impfung lassen sich zahlreiche Todesfälle vermeiden. Bei den über 50 jährigen Personen ist die Todesrate an Covid bekanntlich 1 bis 18 %. Selbst die grössten Pessimisten rechnen nicht mit solch grotesken schweren Nebenwirkungen.

Und noch was: während wir bisher keine Hinweise auf Spätschäden bei der Covid-Impfung haben, sind Langzeiteffekte bei einer Covid-Erkrankung ("Long Covid") bestens bekannt und selbst bei der jüngeren Bevölkerung nicht selten. Dass es selbst bei jungen Menschen zu teils monatelangen Verläufen nach einem Covid-Infekt kommt, zeigt das bösartige Potential des Virus. Und selbst Kinder sind vor schweren Nachwirkungen der Infektion nicht gefeit: in der Schweiz ist es bis September 2021 zu mehr als 100 Fällen von PIMS gekommen.

Bei der Impfung heisst daher nicht die Frage: Spätschäden durch die Impfung oder keine Spätschäden, sondern Spätschäden durch die Impfung verglichen mit Spätschäden durch das Covid-Virus.

Zuletzt aktualisiert am 15.09.2021 von Tapis.

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